Archiv der Gedenkstätte Breitenau

      
Logo Breitenau kArchiv und Ausstellung der Universität Kassel – mit Unterstützung der Landeswohlfahrtsverbandes Hessen

Die Gedenkstätte Breitenau erinnert mit einer Dauerausstellung und einem Archiv sowie mit pädagogischen Angeboten und Veranstaltungen an die Verfolgten und Ermordeten des frühen Konzentrationslagers Breitenau (1933/34) und des Arbeitserziehungslagers Breitenau (1940-1945), die während der Zeit des Nationalsozialismus auf dem Gelände des ehemaligen Benediktinerklosters und späteren Arbeitshauses Breitenau, ca. 15 km südlich von Kassel, bestanden haben.

Im Archiv der Gedenkstätte Breitenau befinden sich ca. 3000 Akten ehemaliger Gestapo-Gefangener aus dem Arbeitserziehungslager sowie die Verwaltungsakte des frühen Konzentrationslagers und die Aufnahmebücher aus der Zeit des Nationalsozialismus, die leihweise vom Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen zur Verfügung gestellt worden sind. Außerdem befinden sich im Archiv Nachlässe und Dokumente von Gefangenen sowie Korrespondenzen und Aufzeichnungen von Interviews mit ehemaligen Häftlingen und Zwangsarbeitern verschiedener Nationen. Aus den Unterlagen ergeben sich zahlreiche historische Bezüge in die nord- und osthessische Region sowie nach Thüringen. Für die Arbeit mit Schülergruppen stehen u.a. anonymisierte Aktenkopien zur Verfügung. Ein Fotoarchiv mit Fotos aus der NS-Zeit sowie der Entstehung und Entwicklung der Gedenkstätte Breitenau befindet sich noch im Aufbau.

Gedenkstätte Breitenau
Brückenstraße 12
34302 Guxhagen [Karte]
Tel: 05665 3533
Fax: 05665 1727
Internet: http://www.gedenkstaette-breitenau.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten der Gedenkstätte:
Montag - Freitag: 9-13 Uhr und 14-16 Uhr
Sonntag: 13 - 17 Uhr
Samstags und Feiertags: geschlossen
Eintritt und Führungen sind kostenlos.

Öffnungszeiten des Archivs: Montag-Freitag nach Vereinbarung