Archiv der Kasseler Sparkasse

Archivalien der Kasseler Sparkasse aus der Kriegszeit und der unmittelbaren Nachkriegszeit

Bedingt durch die Zerstörungen der Hauptstellen von Kreissparkasse Kassel (KSK) und Stadtsparkasse Kassel (SSK) ist ein Großteil der Archivalien aus dem Dritten Reich und dem Zweiten Weltkrieg verlorengegangen. Ergänzt werden konnten die Bestände durch Unterlagen der ehem. Kreisspar-kassen Hofgeismar und Wolfhagen sowie der Stadtsparkasse Karlshafen, die von den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges weitaus weniger stark betroffen waren.

Insgesamt hat sich bei der Kasseler Sparkasse erstaunlich viel Archivmaterial erhalten, das allerdings nicht im Zusammenhang überliefert ist, sondern aus den fünf Vorgängerinstituten stammt. Zusam-mengenommen ergibt sich aber ein ungefähres Bild über das Sparkassenwesen in der Kriegszeit und der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Überliefert sind neben Protokollbüchern und Geschäftsberichten auch Prüfungsberichte des Sparkassenverbandes aus den 1930er und frühen 1940er Jahren, aus denen die Sparkassenpolitik ersichtlich ist. Daneben hat sich vereinzelt auch Schriftverkehr mit Kunden aus der Kriegszeit sowie Schriftverkehr mit dem Landrat als Sparkassenvorstand erhalten. Über die Zerstörungen der Haupt-stellen von KSK und SSK im Bombenkrieg haben sich Beschreibungen erhalten. Darüberhinaus informieren Berichte von Spezialprüfungen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit über die Situation der Kasseler Sparkassen.

Ergänzt werden die Archivalien noch durch erhalten gebliebene Zeitschriftenbände aus den 1930er / Anfang 1940er Jahren, die über die Kasseler Häuser hinaus ein Bild über die Sparkassenpolitik und -praxis liefern.


Kreissparkasse Kassel
Mitteilung der Kreissparkasse Kassel an ihre Kunden über Öffnungszeiten und Anderes (ca. 1943)


Kreissparkasse Kassel Anschreiben-Landrat
Anschreiben des Landrats an den Leiter der Kreissparkasse Kassel vom August 1945 über den Diebstahl von Kohlen aus dem Ausweichquartier Humboldtstraße (Kreishaus)